Die wichtigsten Psych-Releases: Diese Platten kommen im Oktober 2018

Der Oktober steht ganz im Zeichen der neuen Uncle Acid-Platte. Abseits davon warten vielversprechende Releases und zwei spannende Cover-Alben.

  • 5.10.

Timmy’s Organism – Survival of the Fiendish (Burger Records)

Wilder Metal-Garage-Punk mit gehörigem Trash-Faktor.

TinnedFruit – Boring Art (Autonomonster / Hot Wax / Krautpop)

Allerfeinster UK-Punk-Sound mit Alternative Rock-Verweisen.

Medicine Boy – Lower (Fuzz Club)

Das Duo aus Berlin beliefert uns mit Dream Psych, der mal bezaubernd und dann wieder verstörend ausfällt.

Death Valley Girls – Darkness Rains (Suicide Squeeze Records)

Nach dem euphorisch coolen Debüt steht die zweite Platte an. Was haben wir zu erwarten? Euphorisch coolen Desert Psych womöglich.

David Nance Group – Peaced and Slightly Pulverized (Trouble In Mind Records)

Das vierte Album der Band um den Gitarristen David Nance. Sonnendurchfluteter Folk Psych im Stile der Sixties sollte das werden.

Part Time – Spell #6 (Burger Records)

Ariel Pink gibt sich die Ehre. Schwelgerischer Psych Pop mit Eighties-Touch können die Mannen um David Loca eh auch.

High On Fire – Electric Messiah (eOne Music)

Der achte Release der Metal-Punks um Matt Pike. Macht der nach der Sleep-Platte noch ein weiteres Album dieses Jahr. Hossa!

Fvzz Popvli – Magna Fvzz (Heavy Psych Sounds)

Zweites Album der italienischen Psych-Rocker, die es gerne schwer und doomig mögen.

Ron Gallo – Stardust Birthday Party (New West)

Das Garage Rock-Wunderkind legt ein neues Werk vor.

Kikagaku Moyo – Masana Temples (Guruguru Brain)

Die japanischen Experimental-Psycher werden wieder alle Register ziehen.

Electric Six – Bride Of The Devil (Metropolis Records)

„Danger! High Voltage“, das kennt man. Danach haben die Detroiter es vermieden, in der Versenkung zu verschwinden, auch wenn man das fast meinen könnte. Das ist hier ist Platte Nummer 14.

Windhand – Eternal Return (Relapse)

Heavy Psych aus Virginia: Jack Endino hat dieses epische Werk produziert, das vor Symbolik nur so strotzt.

  • 12.10.

Rotor – Sechs (Noisolution)

Fette Riffs, große Melodien, das alles fein sauber in Stoner Rock eingewickelt.

Phoenician Drive – dto. (EXAG‘ Records)

Das erste Album der Band aus Brüssel, die geschickt Klänge aus Europa und Asien vermischt.

King Buffalo – Longing To Be The Mountains

Psych-Trio aus New Yorker. Jams treffen auf pure Kraft.

Cherubs – Short of Popular: Reissue (Sonic Surgery Records)

Die Noise Rock-Band ist seit 2014 wiedervereint. Hier werfen sie einen Blick zurück auf ihr Werk aus dem Jahre 1996, das B-Seiten und Outtakes sammelt.

Exit Group – Adverse Habitat (Castle Face)

Mitglieder von Useless Eaters probieren sich am futuristischem Post-Punk.

Uncle Acid & The Deadbeats – Wasteland (Rise Above)

Die Stoner-Doom-Psych-Götter entfesseln eine neue Platte. Grundthema ist dieses Mal die Apokalypse.

Mountain Movers – Pink Skies (Trouble In Mind Records)

Kosmische Sounds, verkopfter Psych und natürlich ist das Quartett aus New Haven immer für einen Jam zu haben.

Goatman – Rhythms (Rocket Recordings)

Ein Mitglied von Goat auf Solopfaden. Klingt sehr ähnlich wie die Hauptband, ist ja nichts Schlechtes.

The KVB – Only Now Forever (Invada)

Das Synthie-Psych-Duo versucht auf der neuen Platte, lichtere Wege zu beschreiten.

Calvin Johnson – A Wonderful Beast (K Records)

Der legendäre K Records-Boss hat sich die Unterstützung von Patrick Carney und Michelle Branch geholt.

Dr Chan – Squier (Stolen Body Records)

Die französischen Garage Rocker sind voller Energie. Wehe, wenn sie losgelassen.

Les Big Byrd – Iran Iraq Ikea (PNKSLM)

Die Schweden liefern den Albumtitel des Jahres ab, und ein Werk voller Indie-Psych-Hymnen.

Mark Sultan – Let Me Out (Modern Sky Entertainment)

Mark Sultan aka BBQ Show hat den Soul und die Garage Punk-Moves.

Brace! Brace! – dto. (Howlin‘ Banana)

Französischer Psych Garage Rock steht hoch im Kurs. Hier gibt es Nachschub.

  • 19.10.

Various Artists – A Decade Deeper

Mexican Summer-Jubiläumssampler zum 10. Geburtstag mit unveröffentlichten Songs.

Insecure Men – Karaoke For One Vol. 1 (Fat Possum Records)

Saul und sein Keyboard, das ist es. Es werden Covers von u.a. Bruce Springsteen, Van Morrison und Peter Andre geboten.

Primitve Air – Creation Hymn (Beyond Beyond Is Beyond)

Ausufernder Folk-Psych-Rock, in Handarbeit.

The Smoking Trees – The Adventure Continues (Burger Records)

Zwei Mitarbeiter bei Tower Records hatten eine Ende und diese Idee heißt The Smoking Trees.

Satan’s Satyrs – The Lucky Ones (RidingEasy Records)

Episch angehauchter Psych Rock mit Biker-Horror-Motiven. Passt gut zum Uncle-Acid-Monat.

Big Black – Songs About Fucking: Reissue (Touch And Go)

Ein Noise-Klassiker, der neu abgemischt wurde.

Dead Rider – Dead Rider Trio featuring Mr. Paul Williams (Drag City)

Bewerber für die wohl merkwürdigste Platte des Jahres.

Kiki Pau – Hiisi (Beyond Beyond Is Beyond)

Finnischer Psych mit Folklore-Elementen und ausufernder Anlage.

  • 26.10.

The Ar-Kaics – In This Time (Wick Records)

Schnuppert an der Vergangenheit, lässt die Sonne rein und verführt zum Tanzen.

Together Pangea – Non Stop Paranoia (Nettwerk)

Neue EP der Punk-Band, die genau weiß, wo die Pop-Momente einzuflechten sind.

SURFBORT – Friendship Music (Fat Possum / Cult Records)

Debüt der Punks. Spielen ihre Songs mit dem Bewusstsein der bewegten Geschichte des Genres und legen alles sehr traditionell an. Heißt: Geht gut nach vorne.

Bootchy Temple – Glimpses (Howlin‘ Banana)

Wieder Frankreich, wieder Garage-Psych-Punk mit wundervollen Melodien.

Pill – Soft Hell (Mexican Summer)

Trendinstrument Saxofon, darf auch hier nicht fehlen.

Ty Segall – Fudge Sandwich (In The Red)

Ty Segall mag Cover-Songs. Und er schenkt uns gleich ein ganzes Album davon.

Pat Thomas – I Ain’t Buyin‘ It (Empty Cellar Records)

Kennt man von den Cool Ghouls, hier etwas verspielter und souliger unterwegs.

Public Practice – Distance is a Mirror (Wharf Cat Records)

Tanzbarer Post Punk, nahe an den Talking Heads und immer schön stylish.

Alastor – Slave To The Grave (Rise Above Records)

Horror-Doom aus Schweden. Auch wieder sehr schön im Uncle Acid-Monat aufgehoben.

Daughters – You Won’t Get What You Want (Ipecac)

Die Noise-Rocker veröffentlichen die erste Platte seit acht Jahren. Dafür sind sie, passenderweise, auf Ipecac gelandet.

Various Artists – Brown Acid – The Seventh Trip (RidingEasy Records)

Eine neue Sammlung von Retro-Psych-Perlen von unbekannten Bands.

Magic Potion – Endless Graffiti (PNKSLM)

Zweites Album der Schweden, die so wunderbare Songs schreiben können.

Klaus Johann Grobe – Du bist so symmetrisch (Trouble In Mind Records)

Die Schweizer Vintage-Synthie-Bastler sind zurück. Das neue Album soll etwas mehr in Richtung Disco tendieren.

The Callas with Lee Ranaldo – Trouble and Desire (Inner Ear / Dirty Water Records)

Die Griechen bekommen Unterstützung vom legendären Sonic Youth-Mitglied. Wir dürfen uns auf verlorene Klimper-Sounds freuen.

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